Der 3D-Druck ist im Mittelstand angekommen

Das additive Fertigungsverfahren gewinnt in der praktischen industriellen Anwendung zunehmend an Bedeutung. Mit großen Schritten wird es zur echten Ergänzung konventioneller Verfahren. Insbesondere wenn es darum geht, komplexe Bauteile in geringer Stückzahl kosteneffizient herzustellen, spielt der 3D-Druck seine volle Stärke aus. Das macht die Technologie gerade auch für mittelständische Unternehmen interessant.

Eingeladen hatte die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein und das Interesse war enorm: Rund 60 Besucher informierten sich auf der Veranstaltung „3D-Druck in der industriellen Praxis“ im Alfred-Pierburg-Auditorium in der Zentrale der Pierburg GmbH in Neuss über Chancen, Herausforderungen und praxisorientierte Anwendungsmöglichkeiten der additiven Fertigung. Neben einer Reihe von Vorträgen gab es separate Workshops, in denen die Teilnehmer ihr Wissen vertiefen und den fachlichen Dialog suchen konnten. 

„Als Gastgeber der Veranstaltung war es uns wichtig, den Interessenten ein umfassendes Bild dieser noch recht jungen Technologie zu vermitteln“, erläuterte der Leiter unserer Unternehmensentwicklung Benedikt Szukala, „denn neben den vielen Vorteilen, die die additive Fertigung uns bietet, stellt sie viele Konstrukteure noch vor besondere Herausforderungen. Sie fordert von ihnen die Bereitschaft, neu zu denken und die verfahrensspezifischen Besonderheiten zu berücksichtigen.“ Oder anders gesagt: um das Potential des Verfahrens voll ausschöpfen zu können, müssen die dem Druck vor- und nachgelagerten Phasen in den Prozess integriert und mitberücksichtigt werden. „Mehr als nur 3D-Druck“ – so lautete auch der Vortrag unseres Vertriebsleiters Ralf Dahmen, der die jeweiligen Wertschöpfungsphasen von der Konstruktion über den 3D-Druck bis zur mechanischen Nachbearbeitung mit Ihren jeweiligen Optimierungspotentialen aufzeigte. 

Dass SOLIDTEQ mehr bietet als „nur“ 3D-Druck, davon konnten sich die Besucher bei einer Besichtigung der Produktion im Anschluss an die Veranstaltung überzeugen: Neben den Anlagen zur additiven Fertigung stehen dem Kunden vielfältige Möglichkeiten der mechanischen Nachbearbeitung und der Qualitätss­icherung zur Verfügung.

 

Bild: Quelle: IHK Mittlerer Niederrhein

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